L E I T B I L D

Wir leben Brennpunkt so: Wir brennen für (Herzens)Bildung, Erziehung und Freizeitgestaltung“ 

Das Leitbild entwickelte sich zunehmend mit einer Legitimations- und Orientierungsfunktion nach innen und außen. Es kam aus der gemeinsamen Vision, dass Schule ein bildender, Werte vermittelnder, offener und mit Angeboten für die Freizeit auch der Anwohner und Familienangehörigen zentraler Ort im Stadtteil ist. Ein zentraler Ort, mit dem sich Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Mitarbeiter, Elternhäuser, Kooperationspartner und auch Anwohner verbunden fühlen und in denen es Schülerinnen und Schülern gelingen kann, den für sie höchst möglichen Schulabschluss zu erringen. In vielen Schulprogrammen bundesweit sind Schulen mit einer Ausrichtung nach dieser  Leitidee auch als „Quartierschulen“ bekannt. 

R H Y T H M U S

Wir sind mehr als ein nur ein Haufen Experten: Bei uns arbeiten kluge Köpfe als Freunde zusammen. Durch eine ganztagsgerechte Rhythmisierung der Unterrichtstage wurde es möglich, die großen Ressourcen im musikalischen Bereich unseres Hauses zu einer mittlerweile bekannten Profilierung zu machen. Im Vormittagsbereich lernen viele Kinder und Jugendliche das Spielen eines Instrumentes, den Umgang mit Bühnentechnik, Tanzen, Singen oder sportliche Darbietungen beim Zirkus. Nicht nur im Stadtteil Neustadt kommen mehr und mehr große Bühnenprogramme durch unsere Schülerinnen und Schüler zur Aufführung. Das förderte und fördert in hohem Maße die Identifizierung sämtlicher an unserer Schule beteiligten Personengruppen mit der Schule, eine positive Öffentlichkeit und eine hohe Verantwortungs- und Leistungsbereitschaft der beteiligten Kinder, Jugendlichen, Eltern und Lehrkräfte. men. Gemeinsam stecken wir viel Freude und Leidenschaft in unser Produkt, das zeichnet uns aus.

A B S C H L Ü S S E

An der Gemeinschaftsschule Heinrich Heine kann man alle Schulabschlüsse erreichen. Der Unterricht wird binnendifferenziert und mit modernen Methoden durchgeführt. 

Im zweiten Halbjahr 2023 werden Selbstorientierte Lernphasen eingerichtet. An Fremdsprachen sind Latein, Spanisch, Russisch und Italienisch zu belegen. 

Das aus über 80 Lehrpersonen bestehende Kollegium hat sich zu einem großen, echten Team entwickelt. Gemeinsam arbeiten alle miteinander in einer sehr angenehmen Arbeitsatmosphäre an der positiven Unterrichtsentwicklung der Schule. 

Hierbei versteht man sich in der Rolle als Anreger und Unterstützer der Schülerinnen und Schüler bei deren Lern- und Entwicklungsprozessen. Das Kollegium sorgt gemeinsam für lernfördernde Erfahrungen und Umgebungen. In Teamentwicklungsprozessen sorgen alle Lehrkräfte miteinander für eine stetig wachsende Methodenvielfalt im Unterricht und unterstützen sich bei der Organisation sozialer Lernformen. Dies geschieht zunehmend fachübergreifend. 

P A R T I Z I P A T I O N

Erwähnenswert ist die außerordentlich gute Zusammenarbeit zwischen den Elternhäusern und der Schule. Unter anderem dies führt verstärkt dazu, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler mehrheitlich mit unserer Schule identifizieren und der Ruf im Stadtumfeld im positiven Sinne Fahrt aufgenommen hat. 

Die unmittelbare Nutzungsnähe des Stadtteils mit seinen entsprechenden Infrastrukturen trägt nicht nur durch die Einbeziehung als außerschulische Lernorte zur Verbesserung der Unterrichtsarbeit bei, sondern auch zur Erleichterung der Übergänge in das berufliche Leben bzw. zur Verbesserung der Studierfähigkeit. Hierbei hilft insbesondere die Nähe  zum angrenzenden Weinbergcampus. Zwischen der Gemeinschaftsschule Heinrich Heine und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg existiert mittlerweile eine sehr gute Kooperation, die eine so genannte „Win-Win-Situation“ darstellt. So werden die Schülerinnen und Schüler zunehmend an wissenschaftliches Arbeiten herangeführt, profitiert die Universität andererseits unter anderem im Bereich der Lehrerausbildung und den Einsatz in Praktika und Minijobs der Studierenden. 

S C H U L K L I M A

In allen Bereichen haben sich feste Teams an der Schule etabliert. Zum Einen auf Klassenstufen- wie auch Fachschaftsebene, aber auch Themen- und Aufgaben bezogen. Diese arbeiten erfolgreich in den Bereichen: 

  • Ganztag (an der Schule Bestandteil des Unterrichts) 
  • Gemeinsamer Unterricht 
  • Berufsberatung (von Klasse 5 an auch im Unterrichtsgeschehen verortet) 
  • Wettbewerbe (z. B. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, Jugend forscht, Schlaumeier-Wettbewerb Mathematik „Känguru“) 
  • LiGa (Lernen im Ganztag, Netzwerk zur Schulentwicklung gemeinsam mit der oberen Schulbehörde) 
  • Digitalisierung 
  • Science Team (Gartenforschungsprojekt in Kooperation mit der MLU, Robert-Bosch-Stiftung) 
  • Schulentwicklung 
  • Medienkompetenz. 

 

Das angenehme Schulklima fördert zunehmend die Interessen der Kinder und Jugendlichen unserer Schule. Die innovativen und lernfördernden Unterrichtsbedingungen sorgen unter anderem für einen schülerzentrierten, eigenverantwortlichen und produktorientierten Unterricht. Mehrere Kolleginnen und Kollegen arbeiten intensiv an der Erstellung von Materialien, mit deren Hilfe der moderne, handlungskompetenzorientierte Unterricht durchgeführt werden kann. Sie unterstützen sich gegenseitig bei der Schaffung von Materialien zur Gestaltung kreativer Lernprodukte.  

Z I E L E

Die Schulform „Gemeinschaftsschule“ soll längeres gemeinsames Lernen unserer Schülerinnen und Schüler verbunden mit der Philosophie unseres Ganztagkonzeptes zu noch mehr Chancengleichheit und -gerechtigkeit unabhängig von deren Voraussetzungen führen. Die Fähigkeiten und Fertigkeiten aller Kinder und Jugendlichen sollen durch individuelle Förderung, effiziente Differenzierung und ausgezeichnete Begabtenförderung in einem angenehmen Schulklima so entwickelt und gefördert werden, dass für jedes Mädchen und jeden Jungen ein jeweils höchst möglicher Schulabschluss erreichbar wird, ohne das gewohnte Schulumfeld verlassen und beispielsweise eine musikalische Ausbildung abbrechen zu müssen. Vertiefte Allgemeinbildung und wissenschaftspropädeutischer Unterricht werden in der Sekundarstufe I angelegt und in der gymnasialen Oberstufe ausgebaut. Für alle Schülerinnen und Schüler soll durch selbstständiges Lernen und die Unterstützung individueller Lernwege eine höhere Leistungsentwicklung ermöglicht werden.  Durch die enge Zusammenarbeit unserer Lehrkräfte und anderen schulischen Mitarbeiter mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und außerschulischen Kooperationspartnern soll sich die Gemeinschaftsschule als demokratischer Lern- und Lebensraum etablieren, in dem es auch möglich ist, nach 13 Schuljahren ein Abitur abzulegen. 

L A G E

Unweit des Schulgebäudes, welches  rundherum durch die Ausläufer der nahen Heide und ein sehr gepflegtes Schulgelände1 begrünt ist, befindet sich der Heidesee. Der durch die Flutung eines Tagebaus entstandene See wird heute als Freibad genutzt. Das als Heidebad (auch Familien- und Naturbad Heidesee) betriebene Freibad gehört der Stadt Halle (Saale). Der betreibende Pächter arbeitet eng mit der Schule zusammen. Unsere Schülerinnen und Schüler können im Vormittagsbereich das Bad nutzen. Der besondere Reiz des Bades resultiert außerdem daraus, dass das Seeufer hier unmittelbar an den Waldrand grenzt.  In unmittelbarer Nähe der Schule befinden sich außerdem eine Schwimmhalle mit Sprunganlage, eine Bowlingbahn und ein Fitness-Zentrum. All diese regionalen Besonderheiten werden im Vormittagsbereich der Unterrichtstage durch die Schülerinnen und Schüler genutzt. Gegenüber dem Schulsportplatz liegt braches Land nach dem Rückbau eines Wohnblockes durch die GWG, einer Wohnungsgesellschaft mit 10 000 Wohneinheiten in Halle Neustadt. Auf einem hier durch die Schule gepachtetem Grundstück von 1800 qm steht ein „Garten der Kulturen“, angelegt und betrieben von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften der Schule in Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Geografie und Biologie der MLU. Vor allem aber die Einwohnerinnen und Anwohner nutzen mittlerweile den Garten, der seit diesem Herbst auch 4 Bienenvölker beherbergt. 


Die Gemeinschaftsschule Heinrich Heine verfügt über moderne Fachunterrichtsräume, eine neu errichtete Turnhalle, einen modernen Sportplatz und Räume für Arbeitsgemeinschaften sowie zum Aufenthalt und zur Beschäftigung in Freistunden, Pausen und nach dem Unterricht. 

Hier arbeitet man seit Jahren in den Klassen 5 bis 6 nach den Prinzipien der teilweise gebundenen Form der Ganztagsschule (Nutzung von mindestens 2 Angeboten pro Woche im Ganztagsbereich) und in den Klassen7 bis 10 nach den Prinzipien der offenen Form der Ganztagsschule. 

Schwerpunkte des Ganztagsangebotes sind zum Einen Fördermaßnahmen. Dafür gibt es regelmäßig Förderstunden vor allem in den Kernfächern. Diese sollen in Zukunft verstärkt nicht nur defizitorientiert, sondern vor allem zur Förderung besonderer Begabungen und Leistungen eingerichtet werden.